MPSPPins
SKK Raindorf
6.016.53659
2.07.53503
ASV Neumarkt


01/14

Neumarkt: ASV-Kegler können in der Fremde einfach nicht gewinnen
Auch in Raindorf ein Spiel der ungenutzten Möglichkeiten Eigentlich schien der eigene Plan in Raindorf nach der Startpaarung voll aufzugehen, als der ASV Neumarkt völlig unerwartet mit 2:0 in Führung ging. Danach kam aber, wie schon so oft, nichts mehr. So mussten die Gäste auch am 12. Spieltag der 1. Bundesliga mit 2:6 bei 3659:3503-Kegeln die Tabellenzähler den Gegnern überlassen. Die einzige einigermaßen überzeugende Leistung bot diesmal Jens Weinmann mit 614 Kegeln. Kapitän Dominik Danzl ging bei den Chambtalkeglern Raindorf am Start volles Risiko und wollte die Gastgeber schocken. Fast unerwartet war dieser Plan komplett erfolgreich; so konnten die Startspieler Daniel Beier und Jens Weinmann beide Duelle für sich entscheiden und die Jurastädter völlig überraschend mit 2:0 in Führung gehen. Beier setzte sich mit 2,5:1,5 trotz weniger erzielter Kegel (596:603) gegen den tschechischen Nationalspieler Svoboda durch und Weinmann hatte Altmeister Christian Schreiner beim klaren 3:1/+32, bei starken 614 Kegeln fast jederzeit im Griff. Ab der Mittelpaarung war es aber dann erneut vorbei mit der Herrlichkeit. Während die Gastgeber zum Konter ausholten, verpufften alle weiteren Neumarkter Bemühungen im Nichts. So verlor in der Mittelachse Hannes Lauckner mit 589 Kegeln klar 0:4/-42 gegen einen stark spielenden Daniel Schmid (631) und auch Stephan Drexler musste verdientermaßen mit mageren 582 Kegeln bei 1:3/-17 gegen Michael Kotal die Segel streichen. In der Schlusspartie ging dann Neumarkt komplett unter, als Daniel Süss mit 579 Kegeln ebenfalls mit 1:3/-14 gegen Raab das Nachsehen hatte und Danzl gegen einen furios aufspielenden Philipp Grötsch, welcher mit 651 Kegeln Tagesbestleistung erzielte, bei eigenen 543 Kegeln (0:4/-108) nur staunen konnte. Letztendlich eine verdiente Niederlage für den ASV, wobei trotz aller Deutlichkeit wieder einmal ein Unentschieden locker im Bereich des Möglichen gewesen wäre, hätte man seine Chancen besser genutzt. „Wenn vorher jemand gesagt hätte, Raindorf legt uns 3659 auf die Bahn, dann hätte ich nicht an Punkte geglaubt. Aber bei diesem Spielverlauf ist es leider wieder einmal sehr enttäuschend, nicht zumindest ein Unentschieden erkämpft zu haben“, so Drexler nach dem Match. Durch den gleichzeitigen Sieg des Tabellenletzten Zwickau gegen Lorsch rutschte der ASV sogar an das Tabellenende. Am nächsten Samstag steht dann vor heimischer Kulisse die Partie gegen den KC Schwabsberg auf dem Programm; dieses Spiel MUSS gewonnen werden, um sich noch eventuelle Chancen auf einen Nichtabstiegsplatz offen zu halten. Stephan Drexler

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