DKBC-Pokal 2018/19 – Frauen, 3. Runde


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Klein, aber oho...
Der SKC Unterharmersbach wurde in Freiburg Ende März Zweiter im SKVS-Pokalfinale hinter dem Zweitligisten KSC Önsbach. Der SKC spielt als Viertligist in der südbadischen Landesliga. Mit einem 6:2 gegen den Zweitliga-Absteiger erreichte der SKC das Achtelfinale und trifft dort auf Zweitligisten Germania Neustadt. Die Frauen des SKV Rot-Weiß Zerbst legten eine Traumsaison im Vorjahr hin. Das Team stieg ohne Niederlage in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt auf und wurde im Landespokal Classic im Finale nur vom Zweitligisten Union Schönebeck gestoppt. In der 3. Runde im DKBC-Pokal gewannen sie mit 6:2 gegen den gleichklassigen CSV Siegmar. Im Achtelfinale wird es schwieriger – Erstligist Lorsch-Bensheim kommt. Die Frauen des FEB Amberg spielen in der Bayernliga Nord und qualifizierten sich als Dritte der Vorsaison als bester Nichtaufsteiger für den DKBC-Pokal. In der 3. Runde besiegte der FEB Union Schönebeck mit 7:1 und trifft im Achtelfinale auf den Titelverteidiger Victoria Bamberg. Der TSV Denkendorf ist württembergischer Verbandsligist und verlor das spannende WKBV-Finale in Sindelfingen gegen den SKV Brackenheim mit 3:5. Beim TSV spielt die ehemalige U23-Meisterin, Nicole Binder, die 2012 im Finale in Augsburg Saskia Seitz bezwang und 2013 am Weltpokal in Ungarn teilnahm. Mit dem 5:3 in Thamsbrück ist Denkendorf der einzige "Kleine", der sich auswärts für das Achtelfinale qualifizieren konnte. Im Achtelfinale ist der TSV im "Duell der Kleinen" gegen den KSV Schipkau nun Gastgeber. Der KSV Schipkau, ein ehemaliger Erstligist im 100 Wurf Bereich, wurde im Mai Landespokalsieger Brandenburgs in Arnsdorf. Der Drittligist spielt in der kleinen Verbandsliga mit fünf Mannschaften. Den Heimvorteil in der 3. Runde im DKBC nutzte der KSV zu einem 6:2 gegen den SKV Brackenheim. Im Achtelfinale muss der KSV zum gleichklassigen TSV Denkendorf. Die SKG Roßdorf spielt über 100 Wurf in der Hessenliga und sicherte sich im April in Lorsch überraschend den Classic-Cup-Pokal im Vierer-Finale gegen die Favoriten SVS Griesheim und SG Arheilgen. Mit einem 6:2 gegen den Erstligisten ESV Pirmasens gelang den Roßdorfern die größte Überraschung in der 3. Runde des DKBC-Pokals. Im Achtelfinale geht es gegen den Zweitligisten Immendingen. Der CSV Siegmar, ein ehemaliger Zweitligist, wurde passend zum 70. Vereinsgeburtstag Sachsenpokalsieger durch einen Finalsieg gegen Grüna in Mittweida. Die Chemnitzer spielen als Drittligist in der sächsischen Verbandsliga. Die Auswärtspartie im DKBC-Pokal ging in Zerbst mit 2:6 verloren. Rot-Weiß Berliner Bär hat sich im Vereinspokal des Landes durchgesetzt. Die Hauptstadt spielt dabei ein Handicap-System, das den sportlichen Nachteil unterklassiger Mannschaften zumindest etwas ausgleicht. Im DKBC-Pokal gab es in der 3. Runde eine 2:6-Heimniederlage gegen Zweitligisten Germania Neustadt. Der Thamsbrücker SV wurde völlig überraschend TKV-Pokalsieger durch einen Sieg im Finale gegen Wacker Harras. Thüringens Landespokalvertreter ist ein Fünftligist und spielt in der Landesklasse Staffel 2. Thamsbrück ist ein Ortsteil von Bad Langensalza. In der 3. Runde im DKBC-Pokal reichte es gegen den TSV Denkendorf trotz Heimvoretiel nur zum 3:5. Mit dem Holzweißiger SV, dem KV Wolfsburg und dem KSV Gräfinau-Angstedt nehmen drei Zweitliga-Absteiger des Vorjahres am DKBC-Pokal in dieser Spielzeit teil. Alle drei Drittligisten haben sich das Ziel "Wiederaufstieg" auf die Fahnen geschrieben. Sie schieden allesamt in der 3. Runde im DKBC-Pokal aus.

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